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Thema: Recht auf
Sterbehilfe

Detlef Koch, Fachanwalt
für Medizinrecht vertritt Ulrich K.
vor dem Euorpäischen Gerichtshof für
Menschenrechte in Straßburg im Sterbehilfeprozess
gegen Deutschland.
» Hier
klicken für Presseberichte zum Prozeß
aus Fernsehen,
Rundfunk und Printmedien
Im Verfahren vor dem EGMR
beschäftigt sich der Gerichtshof mit
der Frage, ob das Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte der mittlerweile
verstorbenen und zuvor vom 2.Halswirbel
an abwärts gelähmten Frau K. die
Abgabe des Mittels Pentobarbital verweigern
durfte, das die Betroffene zum Zwecke eines
begleiteten Suizides begehrte.
Frau K. und ihr seinerzeitiger
Ehemann fühlten sich durch die Verweigerung
in ihren Freiheitsrechten verletzt, weil
die schwer leidende Frau K. nicht wie gewünscht
begleiteten Suizid zu Hause in Deutschland
begehen konnte und der mitleidende Ehemann
eine komplizierte letzte Reise ins Ausland
organisieren mußte. Herr K. scheiterte
mit dem Anliegen, dass er auch nach dem
Suizid der Frau in der Schweiz weiterverfolgte,
vor allen deutschen Instanzen, weil die
Auffassung vertreten wird, dass das Mittel
nicht zu lebensbeendenden Zwecken abgegeben
werden konnte und der Mann nach dem Tod
der Frau nicht mehr deren Rechte wahrnehmen
dürfe und über eigene nicht verfüge.
Mittlerweile hat der Mann
den EGMR in Straßburg angerufen. Dort
rügen wir für ihn u.a. die Verletzung
von Art.8 der Konvention bezogen auf beide
seinerzeitigen Eheleute, weil sie gemeinsam
der Auffassung waren, dass es ein Recht
auf selbstbestimmtes Leben auch am Ende
des Lebens und damit ein Recht auf würdevollen
Tod gibt anstelle einer Pflicht zum Weiterleben
gegen den eigenen Willen des Betroffenen.
Sehen Sie dazu nachstehend das Video der
Verhandlung vor dem EGMR und Auszüge
aus dem Medienecho.
Der Europäische Gerichtshof
für Menschenrechte hat im Juni 2011
in einer förmlichen Entscheidung die
Beschwerde in allen Punkten für zulässig
erklärt und damit die Hoffnung auf
einen Prozeßerfolg insgesamt gestärkt.
Zahlreiche Hinweise und Kommentare
bestätigen, dass über den von
uns vertretenen Fall hinaus die Gesetzeslage
hier offensichtlich nicht im Einklang mit
dem Willen der Menschen steht.
» Hier
können Sie auf der Seite des Europäischen
Gerichtshofes
das Video zur Verhandlung ansehen
(Webcast - Europäischer
Gerichtshof)
Presseberichte
zum Prozeß aus Fernsehen, Rundfunk
und Printmedien finden Sie hier:
»
Sterbehilfe
und Tod mit Hindernissen
(Video - Recht
brisant 3-SAT vom 24.06.2011)
»
Der Gesetzgeber muss den Willen des Patienten
respektieren
(JPG - Braunschweiger
Zeitung vom 14.06.2011)
»
Sterbehilfe - Braunschweiger verklagt Deutschland
(PDF - newsclick.de
vom 10.06.2011)
»
Ehemann
klagt gegen Sterbehilfeverbot
(Video/Text -
SAT.1 REGIONAL vom 13.12.2010)
» Recht
auf Sterbehilfe
(PDF - Badische
Zeitung Online vom 24.11.2010)
» Witwer
klagt nach Verweigerung von Todesdosis für
Frau
(PDF - berlinonline.de
vom 24.11.2010)
» Menschenrechtsgericht
prüft Sterbehilfe-Verbot in Deutschland
(PDF - Hamburger
Abendblatt vom 24.11.2010)
» Recht
auf begleitenden Suizid
(Video/Text -
ARD Mittagsmagazin vom 23.11.2010)
» Braunschweiger
klagt für Recht auf Sterbehilfe
(Video/Text -
NDR.de Regional Niedersachsen vom 23.11.2010)
» Entscheidung
auf Leben und Tod
(PDF - SPIEGEL
ONLINE vom 23.11.2010)
» EU-Justiz
prüft Sterbehilfe-Streit in Deutschland
(PDF - Berlinder
Morgenpost vom 23.11.2010)
» Sterbehilfe
- Witwer klagt in Straßburg
(PDF - newsclick.de
vom 23.11.2010)
» Ein
Recht auf Todesmittel
(PDF - FAZ.NET
vom 23.11.2010)
» „Das
war kein Leben mehr“
(PDF - Frankfurter
Rundschau vom 23.11.2010)
» Sterbehilfe:
Ein Witwer aus Braunschweig klagt
(PDF - N24.de
vom 23.11.2010)
» Gerichtshof
verhandelt über Sterbehilfe
(PDF - rundschau-onlinde.de
vom 23.11.2010)
» Begehrtes
Gift
(PDF - sueddeutsche.de
vom 23.11.2010)
» „Überfälliger
Dammbruch“
(PDF - SPIEGEL
ONLINE vom 22.11.2010)
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